Wer eigene Ebooks, die überall und einfach zu öffnen und zu lesen sind, erstellen möchte, hält sich am besten an Adobes Ghostscript Format. Dateien dieser Form (.pdf ) werden heutzutage auf allen großen Betriebssystemen (Windows, Linux, Apple OS) unterstützt.

Die einfachste Möglichkeit so ein PDF-Dokument zu erstellen, ist den gewünschten Text in einem beliebigen Texteditor zu schreiben und dann mit einem der vielen im Internet erhältlichen Programme zu konvertieren. Microsoft Office unterstützt mittlerweile sogar die direkte Speicherung als PDF, sobald das erforderliche Plugin installiert ist. Selbst Bilder, Textformate, Schriftarten und sämtliche Formatierungen sind dabei kein Problem.

Der Standard in der Printindustrie und um einiges professioneller ist jedoch das Schreiben in Latex (gesprochen La-tech). Formatierungsanweisungen werden hier in den Text geschrieben. Dieser “Quelltext” wird dann von einem Zusatzprogramm (dem Kompiler) in ein PDF-Dokument übersetzt. Das bietet den Vorteil, dass der Buchtext einfach weitergeschrieben werden kann. Um Anordnung, Platz, Seiten und Absätze kümmer sich dann das Programm. Mit voller Konzentration auf den Inhalt kann so ein professionelles Ebook geschrieben werden.